Bibliographische Daten:

René Zey:
Parks in Köln. Ein Führer durch die Grünanlagen
Wissenschaftliche Beratung und Einleitung: Henriette Meynen Köln Krimi 17.Köln 1993: Greven Verlag. 224 Seiten mit 126 farbigen und 56 sw Abb., 32 Pläne, Format 13 x 24 cm. ISBN 3-7743-0273-1. 15,90 Euro.

Kurzbeschreibung:

Die dreißig schönsten und wichtigsten Kölner Parks haben Eingang in dieses Buch gefunden. Das Buch erzählt die Geschichte jeder Grünanlage, führt zu den wichtigsten Einrichtungen und Besonderheiten und schärft den Blick für die Gartengestaltung als Kunstwerk. Anhand von historischen Karten, Illustrationen und Zitaten kann der Leser seine Spaziergänge zu Ausflügen durch die Zeit gestalten. Gleichzeitig sammelt Zey zahlreiche pragmatische Hinweise über mögliche Freizeitaktivitäten wie Trimmpfade, Lauftreffs, Sportplätze, Tischtennisplatten oder Familiensitzplätze mit Picknickmöglichkeiten. Für Eltern und Kinder sind Spielplätze, Rodelberge, winterliche Eisflächen und viele weitere Attraktionen aufgezählt.

Inhaltsverzeichnis:
Auszug:

Dem empfindsamen Menschen ist der Park eine Oase der Stille, eine Welt im Kleinen. Geschaffen, um die große Welt auszusperren und Rückzugsgebiete zu etablieren, in denen man sich ungestörtem Sinnieren und heiterer Beschaulichkeit hingeben kann. Die Natur, die wir in diese Anlagen hineingeholt haben, wird dabei als Ersatz akzeptiert, als Zitat der unbegrenzten, ewigen Landschaft, vor allem auch als künstliche Schöpfung, in der sich Vegetatives mit Rationalem verbindet. Anderen erscheint der Park schlichter, profaner: Als Feizeitanlage und Ort zum „Benutzen”, als Ziel für Jogger, Radler, Hunde und Liebespaare. Oder als Familiengarten, in dem Fußbälle und Frisbee-Scheiben fliegen oder irgendwer sich in der Schnur eines Drachen verheddert, der gerade in den Herbsthimmel aufsteigen soll.
Der Zweck dieser Parks ist das „angenehme Bewohnen”, wie Fritz Schumacher Anfang dieses Jahrhunderts schrieb, ist „das In-Besitz-Nehmen für die verschiedensten Lebensbeschäftigungen”.