Kölner Museen |
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Römisch-Germanisches Museum Museum für Ostasiatische Kunst Fayence aus dem Museum für Angewandte Kunst |
Acht städtische und viele kirchliche, firmeneigene und private Museen begründen Kölns Ruhm als Kunstmetropole internationalen Ranges. Die städtischen Museen sind ausnahmslos aus bürgerlichen Stiftungen hervorgegangen und werden auch nach wie vor von privaten Sammlern und Mäzenen gefördert, zuletzt von Irene Ludwig und dem Ehepaar Corboud. Die weite Skala von der asiatischen Kunst bis in die unmittelbare Gegenwart zieht Millionen Besucher immer wieder in ihren Bann. Einer der spektakulärsten Museumsbauten ist das Museum Ludwig, dem Dom zum Rhein hin vorgelagert, mit dem unterirdischen Konzertsaal der Philharmonie; 1986 von den Architekten Busmann und Haberer erbaut. Einmal im Jahr bietet sich für Nachtschwärmer die Gelegenheit, Kunst, Kultur und Party miteinander zu verbinden: An der »Langen Nacht der Kölner Museen« beteiligen sich etwa 30 Museen und Kulturinstitute mit Sonderausstellungen und einem fulminanten Programm bis in die frühen Morgenstunden.
Neue Perle unter den städtischen Kölner Musentempeln ist das Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud von dem renomierten Architekten Oswald M. Ungers. Im Januar 2001 eröffnet, präsentiert das neue Haus Kunst vom Mittelalter über den Barock bis zu Werken des 19. Jahrhunderts auf traditionsreichem Boden. Das Treppenhaus folgt dem historischen Verlauf der Gasse »In der Höhle«, wo im Mittelalter der Kölner Maler Stefan Lochner wohnte. Dem gesamten kubischen Baukörper liegt ein 97 Zentimeter messenden Modul zugrunde, das aus dem Vierungsquadrat der benachbarten romanischen Kirche Alt St. Alban abgeleitet wurde. 2.700 qm Fläche stehen auf drei Etagen für die ständige Ausstellung zur Verfügung. 1824 auf der Basis von privatem Mäzenatentum gegründet, kann diese Keimzelle aller Kölner Museen heute auf eine 175 jährige Geschichte zurückblicken und hat nun endlich ein neues und festes Heim gefunden. Das Museum Ludwig wurde nach dem Auszug des Wallraf-Richartz-Museums umgebaut und in den ursprünglichen Zustand von 1986 zurückversetzt, wobei die nachträglich eingefügten Elemente wieder entfernt wurden. Gemeinsam mit der Philharmonie will das Museum Ludwig seine exponierte städtebauliche Lage in enger Nachbarschaft zum Römisch-Germanischen-Museum und zum Dom neu positionieren. |
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