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Der Kölner Dom

Dom



Glasgemälde: Detail

Glasgemälde im Hochchor, um 1300

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 Baugeschichte   Domforum   Die Kirche 

Der Dom ist das Herz der Stadt. Er ist Mitte und Maßstab, 144 m lang, 86 m breit und in den Türmen 157 m hoch. Er steht auf einem Terrassenhügel, der seit Beginn der Stadtgeschichte als Kultstätte diente.

Bei Ausgrabungen fanden sich Reste eines römisch-heidnischen Tempels, aber auch Spuren einer frühchristlichen Kirchenanlage, die wahrscheinlich im 6. Jahrhundert erweitert und im 9. Jahrhundert durch den "Alten Dom" unter Erzbischof Hildebold ersetzt wurde.

Baugeschichte nach oben

Die Gebeine der Heiligen Drei Könige, 1164 durch Erzbischof Reinald von Dassel nach Köln gebracht, zogen Pilger aus vielen Ländern nach Köln. In der Mitte des 13. Jahrhunderts beschloss darum das Domkapitel, eine Kathedrale im Stil der französischen Hochgotik als Grabeskirche zu errichten. Am 15. August 1248 legte Erzbischof Konrad von Hochstaden den Grundstein. 1320 war der Chor mit der gesamten Innenausstattung fertiggestellt. Vor der Chorweihe 1322 wurde dieser Teil durch eine provisorische Wand geschlossen. Im 16. Jh. verlangsamte sich die Bautätigkeit immer mehr. Als sie im Jahre 1560 eingestellt wurde, waren errichtet: das Petrusportal mit Figurenschmuck, das - bereits überdachte - südliche Langhaus bis etwa Kapitellhöhe, ein Teil des Südturms einschließlich seines zweiten Geschosses mit Glockenstube, sieben Gewölbe und die farbigen Renaissance-Fenster im nördlichen Seitenschiff. Die übrigen Teile des Langhauses und ein Teil des Querhauses waren mit Dächern versehen, so dass fast die gesamte Fläche des Domes für kirchliche Zwecke nutzbar war. Über 300 Jahre bestimmte der gewaltige Torso mit einem großen Baukran auf dem unvollendeten Südturm das Panorama der Stadt. Um die Wende zum 19. Jahrhundert richtete die deutsche Romantik in ihrer Mittelalterbegeisterung das öffentliche Interesse erneut auf den unvollendeten Dom; der Weiterbau wurde als nationales Anliegen der Deutschen propagiert. 1814/1816 wurde der mittelalterliche Fassadenplan wiederentdeckt. 1842 legte König Friedrich Wilhelm IV. den Grundstein für den Weiterbau. 1880 war das große Unternehmen mit einem Kostenaufwand von 27 Millionen Mark vollendet - getreu den Plänen der Baumeister des Mittelalters. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Dom schwer beschädigt. Erst im Jahre 1956 konnte er in seiner Gesamtheit wieder seiner Bestimmung übergeben werden.

Dom wie ihn keiner kennt

Unbekanntes und Ungehörtes über die bekannteste Kathedrale Deutschlands


Deckengewölbe des Domes

Gewölbe der Vierung des Kölner Domes

Domforum nach oben

Das Domforum - Besucherzentrum des Kölner Domes und der Stadtkirche - befindet sich in zentraler Lage gegenüber dem Hauptportal des Kölner Doms, in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs, der Museen und der Fußgängerzone. Als Informations- und Begegnungszentrum der katholischen Kirche Kölns hält das Domforum Informationsmaterialien über Kirche, Stadt und Gesellschaft bereit und bietet Raum für Gespräche und Beratung. Das Domforum will an sieben Tagen der Woche eine von Gastfreundschaft geprägte Oase sein.
Öffnungszeiten: Mo - Fr 10.00 - 18.30 Uhr
Sa 10.00 - 17.00 Uhr, So 13.00 - 17.00 Uhr

Adresse:
Domkloster 3
50667 Köln
Tel.: 0221/92584720
Fax: 0221/92584731
web@domforum.de

Der Kölner Dom zu Fuß

Die Kathedrale selbst erwandern


Detail der Domfassade

Drei Aposteln im Petersportal



Schatzkammer

Die neue Schatzkammer im Kölner Dom‚

Die Kirche

Sales Guide Cologne:
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Der Kölner Dom

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