 Groß St. Martin in der Altstadt; ohne dessen markanten Turm das Kölner Rheinpanorama nicht denkbar ist.
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1985 feierte Köln das weltweit beachtete Jahr der Romanischen Kirchen: die zwölf Gotteshäuser, alle älter als der 1248 begonnene heutige Dom, waren nach schwersten Kriegsschäden wiedererstanden und für die Öffentlichkeit zugänglich.
Die Kölner das Erzbistum voran hatten keine Mühen und Kosten gescheut, diese einzigartigen steinernen Zeugnisse aus der zweiten Glanzzeit nach der römischen möglichst so wieder herzurichten, wie sie nach gesicherter Überlieferung und nach heutigem Kenntnisstand und Geschmacksempfinden im Ursprung ausgesehen haben mögen. Viele der originalen Teile der Ausstattung waren gerettet. Sie zählen wie die hölzernen Portalflügel in St. Maria im Kapitol (um 1050) oder der Dreikönigenschrein im Kölner Dom (um 1200) zu den größten Kostbarkeiten deutscher Kunst des Mittelalters. Mit zahlreichen Veröffentlichungen, Filmen, TV- und Rundfunksendungen, Symposien, Feiern, Konzerten, einer großen Schreinprozession durch die Innenstadt und zahlreichen anderen Veranstaltungen wurde dieses Ereignis gewürdigt. Bis heute und hoffentlich auch in alle Zukunft prägen die romanischen Kirchen neben dem weltbekannten gotischen Dom das architektonische Gesicht Kölns, vor allem sein berühmtes Rheinpanorama. Sie bilden nach wie vor eine der größten touristischen Attraktionen der Stadt.
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Kölner Romanik zum selbst entdecken
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