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Zur Zeit der Ottonen, als die Romanik als erste weitgehend eigenständige deutsche Kunstepoche Gestalt annahm, erlebte Köln seine frühe mittelalterliche Blütezeit.
Bereits seit Karl dem Großen, der das Erzbistum Köln begründete, hatte sich die Stadt entwickelt zu einem der einflußreichsten kulturellen, politischen und auch wirtschaftlichen Zentren des Heiligen Römischen Reiches.
Die Verbindungen der Rheinmetropole, besonders ihrer Kirchenfürsten, zum sächsischen Kaiserhaus und zum Stammland der Ottonen im heutigen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt waren eng und vielfältig. Unübersehbares Zeichen für diese Nähe ist die Grabstätte der Kaiserin Theophanu, der Gemahlin Ottos II., einer hochgebildeten, auch politisch aktiven und einflussreichen byzantinischen Prinzessin, die zahlreiche Künstler und Gelehrte aus der griechisch-römischen Metropole am Bosporus nach Deutschland mitbrachte.
Sie blieb auch als Kaiserin Köln stets in besonderer Weise verbunden und wurde auf eigenen Wunsch in der romanischen Kirche St. Pantaleon bestattet. Die Folgen dieses theologischen und künstlerischen Kulturaustausches, besonders für Köln, waren mannigfaltig und können zum Teil bis heute besichtigt werden.
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Zum Heil durch "totes Gebein"
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