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St. PantaleonDie ehemalige Benediktinerkirche ist eine der ältesten Kirchen Kölns, erbaut auf einer römischen villa surburbana, deren Reste sich auch heute noch in Krypta der Kirche besichtigen lassen. Seinen besonderen kaiserlichen Glanz erhält St. Pantaleon in der Ottonischen Zeit durch Erzbischof Bruno, Otto I., Otto II., aber insbesondere jedoch durch die Gemahlin Ottos II. Theophanu, die Nichte des byzantinischen Kaisers Tsimiskis.
Theophanu ließ das wuchtige Westwerk von St. Pantaleon, der Kirche ihres »Heimatheiligen«,errichten; diese gilt als eine der herausragendsten Schöpfungen der ottonischen Sakralbaukunst überhaupt . Im 13. Jahrhundert wurde die einschiffige Saalkirche zu einer dreischiffigen Basilika erweitert. Theophanu wurde - wie zuvor auch der Hl. Bruno - nach ihrem Wunsch in St. Pantaleon bestattet. Daher wurde über acht Jahrhunderte hinweg eine Gedenkmesse zu ihren Ehren gefeiert. In der sehenswerten Schatzkammer der Kirche kann der Besucher u.a. Teile des romanischen Skulpturenschmucks aus der Zeit um 1000, ein Ast-Kruzifik aus dem 14. Jahrhundert, den Spätgotischen Lettner aus dem 16. Jahrhundert, sowie den Maurinus- (1170) und Albiniusschrein (1886) bewundern. ...mehr über Die Romanischen Kirchen Kölns |
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