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Groß St. MartinBis ins 19. Jh. war der gewaltige Vierungsturm von Groß St. Martin neben den unvollendeten Domturm das Wahrzeichen Kölns. Deutlich sichtbar in den horizontal gegliederten romanischen Bauformen ist schon der Beginn der gotischen Bauweise. Um 960 wurde Groß St. Martin auf einer ehemaligen Rheininsel als Chorherrenstift gegründet, später wurde es zu einem Benediktinerkloster. Iin der Stauferzeit fanden ausgiebige Aus- und Umbaumaßnahmen statt. Die Kirche beeindruckt auch durch die Dreikonchenanlage mit zweigeschossigem Wandaufbau und einer Zwerggalerie, dem mächtigen Vierungsturm. Besonders beeindruckend ist das Langhaus mit seinen 25 Metern Höhe und die vom nördlichen Seitenschiff zu betrachtenden archäologischen Funde aus dem ersten und zweiten Jahrhundert. In der Krypta sind Reste römischer Lagerhallen zu besichtigen. Sehenswert ist ebenfalls die Kreuzigungs- und Grablegungsgruppe von T.van de Burch von 1509, das Dreikönigstriptychon von 1530 und den fast lebensgroßen »Schmerzensmann« aus dem 16. Jahrhundert. Luftangriffe während des 2. Weltkriegs richteten erhebliche Zerstörungen an der Kirche an. Der Turm wurde bis 1965 wiedererrichtet, insgesamt jedoch dauerten die Restaurierungsarbeiten bis 1984 an. 40 Jahre nach Kriegsende konnte die Kirche neu geweiht werden. Angrenzend an St. Martin liegt der attraktive Freizeitgarten zwischen Rhein und Altstadt und der Hohenzollern- und Deutzer Brücke. ...mehr über Die Romanischen Kirchen Kölns |
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