Startseite Inhaltsverzeichnis Touristik-Verkehr Sightseeing > St. Kolumba
|
St. KolumbaNamenspatronin der einst reichsten und bedeutensten Pfarrkirche Kölns ist die populäre Heilige St. Kolumba. Nach dem zweiten Weltkrieg kennen die meisten Kölner das Gotteshaus aber auch unter dem Namen »Madonna in den Trümmern«, denn von der im zweiten Weltkrieg fast völlig zerstörten Kirche blieb, wie ein Wunder, nur die Marienfigur am nordöstlichen Chorpfeiler übrig. Einsam in den Trümmern stehend bewegte diese Statue die Herzen der Kölner und gab ihnen Hoffnung. Heute hat die Madonnenfigur ihren Platz an der Ostwand der neuaufgebauten Kirche gefunden.
St. Kolumba ist ein äußerst geschichtsträchtiger Ort: Über römischen Bauten entstanden seit dem 7. Jahrhundert mehrere Kirchenbauten, unter ihnen auch eine spätgotische fünfschiffige Basilika, die im 2. Weltkrieg weitgehend zerstört wurde. Es folgte 1950 der Bau der kleinen Kapelle »Madonna in den Trümmern« nach Plänen von Gottfried Böhm. Nach langjährigen archäologischen Ausgrabungen stellte sich bald die Frage nach der Zukunft von St. Kolumba. Der Schweizer Architekt Peter Zumthor entwickelte ein Konzept, einen Neubau für das Erzbischöfliche Diözesanmuseum zu errichten, der sowohl die Ruine der Kirche St. Kolumba als auch die Kapelle enthalten sollte. Der Grundstein für den Neubau wirde 2003 gelegt und 2007 konnte er feierlich von Kardinal Meisner eingeweiht werden. Seither ist das Gebäude die Heimat des Kunstmuseums. Die Kapelle »Madonna in den Trümmern« ist von ihm zwar vollständig umschlossen, kann jedoch über einen seperaten Eingang betreten und besichtigt werden. ...mehr über Übersicht der Kölner Museen |
Sales Guide: Sales Guide: |
|||||||||||||||||||||||||||||||||