Sehenswürdigkeiten der Region:
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Wer einen längeren Aufenthalt in Köln plant, der darf auch die attraktiven Sehenswürdikeiten der umliegenden Regionen nicht verpassen. Eine Reise in die Vergangenheit bietet ein Besuch der kreisfreien Stadt Trier, wo sich Besucher auf den Spuren der Römer bewegen können. Weniger turbulent, jedoch dafür mit einer beeindruckenden Naturkulisse lockt die Eifel und Aachen überzeugt als Kaiserstadt. Gestresste Touristen können sich an den 30 Thermalquellen verwöhnen lassen und für den nächsten Ausflug in die City neue Energie auftanken. |
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Vogelperspektive auf Trier |
»Vor Rom stand Trier eintausend und dreihundert Jahre« behauptet die Inschrift am Roten Haus am Trierer Hauptmarkt. Obwohl es sich bei dieser Behauptung um eine mittelalterliche Erfindung handelt, gab es in der Tat schon im 3. Jahrtausend v. Chr. menschliche Siedlungen in der Region. Das heutige Trier wurde um 16 vor Christus von den Römern unter Kaiser Augustus gegründet. Gegen Ende des 3. Jahrhunderts machte Kaiser Diokletian die Stadt zur römischen Kaiserresidenz und Hauptstadt des weströmischen Reiches. Aus dieser Zeit stammen viele historische Bauwerke, die teilweise heute noch besichtigt werden können. Die römischen Zeitzeugen hat die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Also, ein Besuch der Römer-Stadt lohnt sich, denn die Region Trier ist eine spannende Landschaft voller Geschichte die hautnah erlebt werden kann. Doch Trier ist auch das Zentrum des Weinbaugebietes Mosel-Saar-Ruwer, in dem die kleinbeerige Rieslingrebe dominiert. Renommierte, weltbekannte Weingüter, deren Besitzungen saaraufwärts bis Serrig, ruweraufwärts bis Waldrach und moselabwärts bis in das Herz der Mittelmosel bei Wehle, Ürzig und Graach verstreut sind, haben hier ihren Sitz. Die wohl bekannteste Persönlichkeit Triers ist Karl Marx. Hier lebte und starb der sozialdenkende Kommunist. Das Haus, in dem Marx geboren wurde,ein Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert, wurde 1930 nach altem Vorbild wieder hergestellt. Es ist heute Museum und Forschungstelle der Friedrich-Ebert-Stiftung für historisch-kritische Marx-Engels-Forschung.
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![]() Das »Schwarze Tor« |
Der Ausgangspunkt für eine Stadterkundung ist die Porta Nigra das am besten erhaltene römische Stadttor nördlich der Alpen aus der Zeit 180 n. Chr., das aus großen Sandsteinquadern besteht (die größten wiegen sechs Tonnen). Der Name des ”Schwarzen Tors« ist mittelalterlich und nicht mit dem heutigen Aussehen des Portals zu verwechseln, dass aufgrund umweltbedingter Verschmutzung schwarz gefärbt ist. |
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![]() Die noch heute befahrbare Römerbrücke |
Die älteste römische Brücke nördlich der Alpen ist die Trierer Römerbrücke, die noch heute dem modernen Verkehr problemlos gewachsen ist. Die Moselbrücke besteht aus sieben Brückenpfeilern, von denen noch fünf aus römischer Zeit stammen. Die beiden anderen mussten 1715 erneuert werden. Die antiken Brückenpfeiler haben einen Gußmauerkern und sind mit schweren 35 bis 95 cm hohen und bis zu 3 m langen schwarzblauen Basaltlavaquadern verblendet. |
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![]() Der älteste Römerbau |
Das Amphitheater ist Triers ältester noch sichtbarer Römerbau aus der Zeit 100 n. Chr. Damals standen etwa 20.000 Sitzplätze zur Verfügung. Der östliche Teil des Zuschauerraumes wurde in den Hang des Berges hineingebaut, während die zur Stadt hin geglegene Westhälfte künstlich angeschüttet wurde. Die Bauart der Arena weicht ab von der anderer Anlagen, da die natürliche Hanglage für die Zuschauertribühnen genutzt wurde. Bis Anfang des 5. Jahrhunderts wurde das Ampitheater genutzt, bis es als Steinbruch zweckentfremdet wurde. |
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![]() Der ehemalige Thronsaal Kaiser Konstantins |
Die Basilika - die so genannte Palastula - war einst der Thronsaal Kaiser Konstantins und ist der größte Einzelraum, der aus der Antike überlebt hat. Durch die Architektur wollten die Römer ihre Größe und Macht demonstrieren, was ihnen hier auch besonders eindrucksvoll gelungen ist. Die riesige Halle ist so groß, dass ein sieben Sekunden Nachhall auf die große Orgel antwortet. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wird die Basilika als die erste und älteste protestanische Kirche im katholischen Trier genutzt. |
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![]() Die Therme zählte zu den größten Badeanlagen |
Eine weitere Hauptattraktion aus der römischen Zeit ist die Kaisertherme, die zu den größten Badeanlagen des romanischen Weltreichs zählte. Noch heute kann in der Therme sowohl ober- als auch unterirdisch römische Geschichte hautnah erlebt werden, obwohl die Kaisertherme im Mittelalter (wie alle römischen Großbauten der Stadt) als Steinbruch ausgebeutet wurde. |
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Einen Besuch wert: der Trierer Dom |
Mitten im Trierer Stadtzentrum gelegen steht der Trierer Dom heute über einer ehemaligen konstantinischen Palastanlage, die im frühen 4. Jahrhundert durch die größte christliche Kirche der Antike überbaut wurde.
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Heute Museum - einst Karl Marx Haus |
Am Rande der heutigen Fußgängerzone finden Besucher der Stadt das Geburtshaus von Karl Marx, der hier am 5. Mai 1818 geboren wurde. Das heutige Museum präsentiert seinen Besuchern einen Überblick über Leben, Werk und Wirken von Marx und Engels und dokumentiert erstmals die Wirkungsgeschichte im 20. Jahrhundert.
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Größte und bekannteste Musem in Trier |
Das größte und bekannteste Trierer Museum, denn kein anderes Museum in Deutschland unterrichtet so umfassend über Zivilisation, Wirtschaft, Siedlung, Religion und Kunst der ersten vier Jahrhunderte n. Chr.
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Die Stiftskirche |
Die ehemalige Stiftskirche im Norden der Stadt ist auf einem Gräberfeld errichtet worden. Besonders sehenswert sind die Deckenmalereien und Skulpturen.
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Zu einem Spaziergang lädt der Palastgarten ein |
Hier trifft der Besucher auf barocke Gartenkunst, umrahmt von erlesenen Zeugnissen der Kunst und Geschichte. Ein Park, indem sich steinerne Vergangenheit und blühende Gegenwart gleichermaßen erleben lassen.
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Verschlafene Eifelorte |
Die Eifel ist ein grenzübergreifendes Mittelgebirge zwischen Aachen im Norden und Trier im Süden. Diese reizvolle Landschaft überzeugt mit malerischen Fachwerkorten, eindrucksvollen Naturkulissen und verschiedensten Freizeitmöglichkeiten. Das besondere sind die einzigartigen Naturschönheiten die zu jeder Jahreszeit erlebt werden können. Der landschaftlich und kulturell eigenständige, sehr verschiedenartige Charakter dieses Mittelgebirges zeigt seinen Besuchern viele Facetten: große Wälder, ausgedehnte Hügellandschaften, verwunschene Täler, überschwengliche Geologie, historische Bauwerke oder moderne Freizeitanlagen.
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Die Rurtalsperre |
Die Nordeifel gliedert sich geographisch in sechs Teillandschaften: das Vennvorland, das Hohe Venn, die Rureifel, die Kalkeifel, das Ourtal und die Hocheifel. Alle diese Landschaftsteile sind dem Naturpark Nordeifel zugeordnet, zu dem länderübergreifend die ostbelgische, die nordrheinwestfälische und rheinland-pfälzische Eifel gehören. Während auch die Nordeifel mit reizvollen Natureindrücken begeistert, muss hier vor allem das Hohe Venn genannt werden. Die hohen Niederschläge haben eine ökologisch besonders wertvolle Hochmoorlandschaft entstehen lassen, die die UNESCO zum Weltkulturgut erklärt hat. Die Nordeifel ist auch das Gebiet der Talsperren und somit geprägt durch ausgesprochen gute Wassersportmöglichkeiten. Ob Segler, Surfer oder Schwimmer - für jede Wasserratte steht ein entsprechendes Angebot bereit. Einen besonderen Freizeitwert bietet die Gegend um den Rursee, dem größten Eifler Stausee der Eifler Seenplatte und die größte Talsperre der Bundesrepublik. Die Talsperre liegt im Nationalpark Eifel, einem 65 Kilometer südwestlich von Köln gelegenen Großschutzgebiet. Auf einer Fläche von 110 Quadratkilometern ist die Fazination Wildnis, inmitten einer Landschaft aus Wald und Wasser, hautnah erlebbar. Denn wie in allen Nationalparken lautet auch im Nationalpark Eifel das Motto »Natur Natur sein lassen«, wodurch die einzigartige Flora und Fauna auch für die Nachwelt noch erhalten bleiben soll. Das geschützte Gebiet kann entweder auf eigene Faust oder unter fachkundige Begeleitung erkundet werden. Ein weiteres Kennzeichen dieser Eifelregion sind die zahlreichen Orte mit ihren schönen Fachwerkhäusern. Die Orte Monschau, Schleiden und Blankenheim empfehlen sich durch interessante Kulturangebote und gute Einkaufsmöglichkeiten. Wer mit dem Rad oder dem Auto unterwegs ist, hat viel zu entdecken. |
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Natur pur |
Die Vulkaneifel wird oft als das touristische Herzstück der Eifel bezeichnet. Zahlreiche Mineralquellen, Hochmoore, tiefe Maare und Vulkankegel zeugen von einer bewegten erdgeschichtlichen Vergangenheit. Zu dieser Region zählen die Eifelorte Daun, Manderscheid, Gerolstein, Hillesheim, das Obere Kylltal, das Kelberger Land und Ulmen. Alle diese Ortschaften haben ihr eigenes, unverwechselbares und landschaftliches touristisches Profil. Neben den vielfältigen vulkanischen Phänomenen und geotouristischen Angeboten, ist die Vulkaneifel auch eine klassische Freizeit- und Wanderregion, die mit einer beeindruckenden Naturkulissen besticht. Ebenso haben die gut ausgeschilderten Radstrecken, wie der Maare-Mosel-Radweg und der Kylltalradweg, diese Gegend zu einem beliebten Ziel für Zweiradfreunde werden lassen. Einige Maare und Seen bieten zudem für alle Schwimmratten und Wassersportfans ausgezeichnete Möglichkeiten - weit weg von dem Trubel der Großstädte, in einer abwechslungsreichen, dünn besiedelten Landschaft. Erholung ist garantiert. Nicht nur die herrliche Natur, sondern auch die unterschiedlichen gastronomische Angebote - von der Jugendherberge bis zum exklusiven Schlosshotel, vom regionalen Eifel-Landgasthof bis zum Gourment-Restaurant - befriedigen alle Erwartungen an ein Feriengebiet. |
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Blick über die Weinberge auf die Doppelstadt |
Die Doppelstadt Bad-Neuenahr und Ahrweiler ist eine der ersten Adressen für den Eifeltourismus. Die Heilkraft der Bad Neuenahrer Thermen schenkt seinen Besuchern Gesundheit und Lebensfreude. Hauptsächlich findet hier ein moderner Wellness- und Kurtourismus statt. Die Architektur der Kurmetropole an der Ahr wird bestimmt durch prachtvolle Gebäude der Gründerzeit. Weniger gesundheitsförderlich ist der Besuch des bekannten Spielcasinos, der eher Spannung und Nervenkitzel verspricht. Die Rotweinmetropole Ahrweiler mit dem mittelalterlichen Stadtkern und den zahlreichen Cafés und Weinstuben hat dagegen ganz andere Qualitäten. Während die Altstadt zu einem gemütlichen Schaufensterbummel einlädt, gibt es in Ahrweiler auch eine Menge zu entdecken. Da wäre die alte Stadtbefestigung oder die Römervilla, wo römische Spuren hautnah erlebt werden können. Oder das Museum »Im weißen Turm«, das die Geschichte der Doppelstadt zum Thema hat. Aber was wäre wohl eine Weinstadt ohne ein Weinmuseum? Das »ahrweinforum« gibt ausführliche Informationen über die Geschichte des Weinbaus und den Alltag der Winzer. |
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Rotweinwanderweg nach Bad Neuenahr |
In dem schönsten Casino Europas können Besucher die Faszination des Spiels in einer einzigartigen Atmosphäre der traditionsreichen Spielsäle erleben.
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Einfach mal die Seele baumeln lassen |
Baden in einer der schönsten und aufwändigsten Thermalbadelandschaften Europas - im weltbekannten Mineralwasser, das direkt neben den Thermen aus 359 Metern vulkanischer Tiefe emporsteigt.
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Kleine Fachwerkbauten sind in jedem Eifelort zu bestaunen |
Die Hocheifelregion Adenau ist weltweit bekannt wegen der »grünen Hölle« - dem berüchtigten und gefürchteten Nürburgring. Sportliche Großveranstaltungen wie der Große Preis von Luxemburg oder auch andere Grand-Prix Veranstaltungen des Motorsports werden hier ausgetragen. Das bekannte Rockkonzert »Rock am Ring« ist eine Musikveranstaltung bekannter Bands und Sänger, die Besucher aus aller Welt anzieht. Aber auch Besucher, die es lieber etwas ruhiger mögen, finden hier interessante Ausflugmöglichkeiten. An erster Stelle sind hier die schönen Radwege und Wanderangebote zu nennen, bei denen die landschaftlichen Reize der Hocheifel erkundet werden können. Ein Abstecher in das 1000 Jahre alte Eifelstädchen Adenau, den Hauptort der Ferienregion Hocheifel mit malerischen Fachwerkhäusern und einem historischen Buttermarktviertel, gehört zu einem Eifelbesuch einfach dazu. Von hier aus ist es nicht weit zum Ahrtal oder zu den Vulkangebieten um Daun, Manderscheid oder Gerolstein. |
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Wandern durch die Buchenwälder der Eifel |
Dieses Museum in einem ehemaligen Bauernhaus zeigt die bäuerliche Wohnsituation der Vergangenheit, wie beispielsweise Mobiliar, Werkzeuge und vieles mehr.
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Die Dauner Maare |
Zahlreiche Maare, u.a. das Pulvermaar, Holzmaar, Immerather Maar laden dazu ein, erwandert zu werden. In manchen Maaren ist Angeln, Schwimmen und Bootfahren erlaubt.
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Benediktinerabtei Maria Laach |
Am Laacher See, einem der Maare der Vulkaneifel, erstrecken sich die Gebäude der Abtei Maria Laach. Sie werden überragt von den Türmen der Klosterkirche, einem der schönsten romanischen Bauwerke in Deutschland. Die idyllische Lage am See, die Umgebung und das Bauwerk bilden eine harmonische Einheit.
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Wer schon immer einmal wissen wollte,wie die Glocken aus den Kirchtürmen hergestellt werden, muss unbedingt in die Glockengiesserei fahren. Hier wird der traditionsreiche Herstellungsvorgang in einer Führung genau erklärt.
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Blick auf die Ober- und Niederburg |
Nahe der Eifelstadt Manderscheid befinden sich die Ruinen zweier Burgen, deren Geschichte und Lage zueinander den mittelalterlichen Interessenskonflikt zwischen dem Kurfürstentum Trier und dem Herzogtum Luxemburg widerspiegelt. Die Oberburg befindet sich auf einer zu ihrem Bau abgeflachten Bergspitze. Die Niederburg liegt auf einem Fels in Steinwurfweite zur Oberburg.
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Bergwerk Fell |
Das Bergwerk im Nosserntal zwischen Fell und Thomm besteht aus zwei überliegenden typischen Dachschiefergruben aus der Jahrhundertwende.
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Heimische Tiere hautnah erleben |
Eingebettet in die Wald- und Berglandschaft der Eifel, bepflanzt mit seltenen, auch tropischen Bäumen, können auf über 300.000 qm Gelände über 400 Tiere aus aller Welt beobachtet werden.
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Das Teleskop in Effelsberg |
Bei einer Rundtour durch die Eifel darf auch das Kneipp-Heilbad Bad Münstereifel nicht fehlen. Der historische Ortskern mit seinen schmucken Fachwerkhäusern wird oft zu den schönsten der Eifel gezählt. Natürlich gibt es in Bad Münstereifel auch einiges zu besichtigen, wie die mittelalterliche Befestigungsanlagen oder die römische Glasmanufaktur, in der noch heute den Glasbläsern bei ihrem Handwerk zugeschaut werden kann. Wer sich jedoch mehr für die moderne Wissenschaft interessiert, der sollte das ganz in der Nähe liegende Radioteleskop Effelsberg besuchen. Von hier aus beobachten Forscher der Uni Bonn den Sternenhimmel. Das Teleskop ist eines der größten der Welt. |
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Das Leben im 15. Jahrhundert |
Rund 60 Gebäude aus den verschiedenen Regionen des Rheinlandes sind hier wiedererrichtet worden, so Bauernhöfe,Windmühlen,Werkstätten,dörfliche Gemeinschaftsbauten wie Schul- und Backhaus und Kapelle, die für das Bauen und Wohnen der ländlichen Bevölkerung seit Ende des 15. Jahrhunderts beispielhaft sind.
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Tiere beobachten wie in freier Natur |
Ein begehrtes Ausflugziel und zugleich ein unvergessliches Erlebnis ist der Besuch im ca. 65ha großen Wildgehege mit seinen fast 500 Tiere. In zwei Kontaktgehegen mit Sikawild und Damwild wird die Abenteuerlust jedes besuchers geweckt.
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Die ehemalige Ordensburg liegt versteckt im Nationalpark |
Mit dem Übergang von Camp Vogelsang in eine zivile Nutzung beginnt nach 60 Jahren der Abschirmung eine neue Epoche: Der Truppenübungsplatz wird als Teil des Nationalparks Eifel der Natur übergeben, während der bebaute Bereich der ehemaligen NS-‚Ordensburg’ einer neuen Zukunft als kultur-,natur und bildungsorientierte Destination entgegen geht.
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Liebhaber kleiner, idyllischer Orte sind in Monschau genau richtig |
Mit seiner historischen Altstadt und der imposanten Hecken- und Vennlandschaft in der näheren Umgebung hat der Luftkurort viel zu bieten. Beim Bummel durch die verwinkelten Gassen der Altstadt und hinter den romantischen Fachwerkfassaden erwartet den Besucher ein vielfältiges Kunst-,Kultur- und Museenangebot.
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Blick vom Lousberg auf Aachen |
Aachen liegt direkt in der Euregio Maas-Rhein im Dreiländereck Deutschland-Belgien-Niederlande und in der Nähe des Nationalparks Eifel. Über die Grenzen Deutschlands hinaus ist Aachen vor allem durch die Reiterfestspiele »CHIO« bekannt geworden. Alljährlich im Sommer reisen zahlreiche Besucher zum weltweit bestdotierten Reitturnier. Ebenso haben die Printe, das »Nationalgebäck« der Aachener, der Aachener Karneval mit seinem »Orden wider den tierischen Ernst« und der Aachener Weihnachtsmarkt die Stadt europaweit berühmt gemacht. Die Stadt im hohen Norden der Eifel wurde vor 2000 Jahren bereits touristisch genutzt. Schon die Römer nutzten die Thermalquellen, die mitten unter der heutigen Innenstadt liegen. Die Tradition als Bad Aachen, das Besucher aus ganz Europa anzieht, entwickelte sich seit dem 18. Jahrhundert. Mehr als 30 schwefelhaltige Quellen mit einem hohen Anteil an Mineral- und Spurenelementen und Temperaturen von bis zu 75°C sind heute die Grundlage für medizinische Anwendungen. Über 8.000 Patienten im Jahr suchen die drei Kurkliniken auf, um vor allem wegen Erkrankungen des Bewegungsapparates behandelt zu werden. 2001 öffnete mit der Carolus-Therme eines der schönsten und modernsten Thermalbäder Europas.
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![]() Der Kaiserthron im Dom |
Karl der Große hinterließ in der Stadt seine Spuren. Der Dom, das erste deutsche Bauwerk der UNESCO-Liste bedeutender Kulturdenkmäler, und das gotische Rathaus, in dem 32 deutsche Könige ihr Königsmahl feierten, sind nach wie vor Herzstück der Aachener Altstadt. Karl der Große steht zudem Pate für einen Preis der Aachener Bürgerschaft für persönlichkeiten, die sich um die Einigung Europas verdient gemacht haben: den internationalen Karlspreis zu Aachen. Seit 1050 wird dieser Preis jährlich am Himmelsfahrtstag verliehen. Die Doppelfunktion des Aachener Doms - Krönungskirche der deutschen Könige und Grabstätte Karls des Großen - ist ein Aspekt seiner großen Anziehungskraft. Doch vor allem auch die interessante Architektur zieht viele Besucher in seinen Bann. So zum Beispiel die als »Gläserner Schrein« gebaute gotische Chorhalle oder die künstlerische Ausstattung im Inneren. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören auch der reich geschmückte Ambo und die Pala d'oro, eine reliefierte Goldtafel des 11. Jahrhunderts, der große achteckige Radleuchter und der prachtvolle Schrein für die Gebeine Karls des Großen. Weitere Reliquien enthält der Marienschrein. |
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Der Dom zu Aachen |
Die Aachener Domschatzkammer birgt einen der bedeutensten Kirchenschätze Europas: dazu zählen sakrale Kulturschätze aus spätantiker, karolingischer, ottonischer, staufischer und gotischer Zeit. 1995 wurde die Schatzkammer nach den neusten konservatorischen und museumsdidaktischen Erkenntnissen völlig neu eingerichtet. Auf über 600 qm werden mehr als 100 Kunstwerke gezeigt, die nach fünf Themenbereichen gruppiert sind: zuerst wird der Dom als Kirche Karls des Großen vorgestellt; es folgen Objekte aus dem Zusammenhang der Liturgie, darunter das Lotharkreuz und der bekannte Aachener Altar; im weiteren Verlauf sind Kunstwerke, die anlässlich der Königskrönungen zwischen 936 und 1531 nach Aachen kamen, ausgestellt. Die letzten Themenbereiche bilden die Reliquien, die Wallfahrten und die Geschichte des Doms als Marienkirche. |
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Das Rathaus |
In seinem Erscheinungsbild ist das Aachener Rathaus ein Zeugnis vieler Jahrhunderte. Aus der Zeit Karls d. Gr. blieb der Granusturm erhalten. Auf den Grundmauern des übrigen karolingischen Palastbaus errichtete die Aachener Bürgerschaft im 14. Jahrhundert das gotische Rathaus mit einem Krönungsfestsaal im 1. Stockwerk. Heute sind dort originalgetreue Kopien der Reichskleinodien aus der Wiener Weltlichen Schatzkammer ausgestellt, darunter das Reichsevangeliar - eine Handschrift aus der Hofschule Karls d. Gr. -, die Stephansburse, der Säbel Karls d. Gr., die Reichskrone, der Reichsapfel und verschiedene Schwerter. Sie erinnern an die 38 Königskrönungen, die zwischen 813 und 1531 in Aachen stattfanden. |
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Thermalwaser zum abzapfen und mitnehmen |
Im 19. Jahrhundert als repräsentatives Bauwerk vom berühmten Architekten Friedrich Schinkel um die »Kaiserquelle« erbaut, bildet der Elisenbrunnen auch im heutigen Stadtbild einen großen Anziehungspunkt für Aachener und zahlreiche Besucher. Namensgeberin für Aachens Wahrzeichen ist Kronprinzessin Elisabeth von Bayern (1801 bis 1873), Gemahlin des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV, die häufig als Besucherin die Vorzüge Aachens genoss. Als Attraktion für die Kurgäste gedacht, wurde der in strenger klassizistischer Stilrichtung erbaute Elisenbrunnen 1827 eingeweiht. Neben Marmortafeln, die über die berühmten Kurgäste der Stadt erzählen wie Georg Friedrich Händel, Peter der Große und Casanova - prangt die Büste der Namensgeberin. Im Elisenbrunnen sprudelt 52 Grad heißes Thermalwasser aus zwei Trinkbrunnen, das zwar unangenehm riecht, dafür aber für verschiedenste Krankheiten, wie Rheuma und Hautkrankheiten, heilsam ist. |
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Der Eingang |
Das Couven-Museum eröffnet den Besuchern in über 20 Räumen einen Einblick in die bürgerliche Wohnkultur des 18. und 19. Jahrhunderts. Den heutigen Namen trägt das Museum nach dem berühmten Aachener Architekten Johann Joseph Couven (1701-1763). Die Einrichtung der Räume reicht vom Rokoko über den frühen Klassizismus und den napoleonischen Empirestil bis zum behaglichen Biedermeier. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Aachen-Lütticher Möbel des 18. Jahrhunderts. Das Couven-Museum beherbergt im Erdgeschoß die Adler-Apotheke, Aachens Wiege der Süßwarenproduktion. In dem um 1778 gestalteten Haus der traditionsreichen Apothekerfamilie Monheim wurde 1857 zum ersten Mal in Aachen Schokolade hergestellt. |
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Das Ludwig Forum von außen |
Von der Pop-Art bis zu aktuellen Tendenzen vermitteln Sammlungen,Wechselausstellungen, Veranstaltungen und museumspädagogische Aktivitäten ein lebendiges Bild von heutiger Kunstproduktion.
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