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Discover the City on your ownIrrespective of all the guided tours with professional city guides it is fun to wander round the city on foot by yourself, to »experience« it on bus or tram, or become acquainted with it by bike. The inner city with the many pedestrian precincts is very inviting for shopping; there are magnificent walks along the banks of the Rhine, and the many green belts and parks provide shaded pathways for summer strolls. Cologne is the perfect opportunity for selecting routes according to the keynote themes and your own interests, whether it concerns Roman, medieval or Prussian Cologne, and whether you are in the centre or in the individual city areas. The »brewery crawl« is particularly enjoyable. It not only imparts information on the history and theory of the Cologne brewing skill, but the culinary aspect can be directly enjoyed at nearly every stop.
Werner Schäfke führt in seinem Buch »Köln Zwei Jahrtausende Geschichte, Kunst und Kultur am Rhein« die Besucher über vier Rundwege zu den historisch und kunstgeschichtlich interessantesten Punkten der Innenstadt. Wir geben im Folgenden eine starkt verkürzte Fassung der Rundgänge wieder, für Besucher, die Köln auf eigene Faust entdecken möchten. Für ausführliche Beschreibungen, Hintergründe und viele Zusatzinformationen sei Schäfkes Buch nachdrücklich als sehr lesenswert empfohlen. 1. Vom Dom nach Norden: Ein Rundweg für Kunst- und Architekturfreunde, die insbesondere die mittelalterliche Stadt Köln kennenlernen möchten: Kirchen, zumal romanische Kirchen, Reste der Stadtmauern und Stadttore. Der Weg führt von der Domplatte über das Diözesan-Museum (hauptsächlich mittelalterliche aber auch moderne sakrale Kunst) zu verschiedenen romanischen Kirchen, aber auch zu einigen Highlights moderner Architektur wie dem MediaPark, zu moderner Kunst im Skulpturenpark und durch das Eigelsteintor zum Rhein hinunter über eine weitere romanische Kirche wieder zurück, an der Philharmonie vorbei, zum Dom.Gut zu Fuß sollte man sein, und wenn man ein wenig mit Ruhe und Muße schauen möchte, sollte man zwischen zwei und vier Stunden einkalkulieren. der Rundgang im Detail... 2. Die Altstadt: Auch der zweite Rundweg von Werner Schäfke eignet sich insbesondere für Kunstfreunde und Mittelalterliebhaber. Er führt vor allem durch die mittelalterliche Altstadt und beginnt bereits bereits bei den alten Römern im Römisch-Germanischen Museum. Am Rheinufer entlang geht es zum Schokoladenmuseum, das auch für Kinder ein absolutes Highlight darstellt und schließlich über das Hänneschen-Theater und den Heinzelmännchenbrunnen beides auch Stationen, die Kinder gern mögen wieder zurück zum Dom. Insgesamt führt dieser Spaziergang einmal rund um und quer durch das Herzstück der mittelalterlichen Stadt Köln.Gut zu Fuß sollte man sein, und wenn man ein wenig mit Ruhe und Muße schauen möchte, sollte man zwischen eineinhalb und drei Stunden einkalkulieren. der Rundgang im Detail... 3. Zwischen Hohe Straße und Hahnentor: Der dritte Rundgang Werner Schäfkes eignet sich für Kunstfreunde, die gern »ein wenig von allem« mitbekommen möchten: Geschichte von den Römern bis zur Nazi-Zeit, mittelalterliche und moderne Architektur, Malerei und bildende Kunst. Der Weg beginnt wieder am Dom und führt nach Westen durch die Einkaufsstraßen zum Stadtmuseum und Römerturm, über St. Gereon zur Hahentorburg und die nördliche Gegend hinter dem Neumarkt mit St. Aposteln, der Antoniter- und Minoritenkirche zum WDR. Berührt werden u.a. das Museum für Ostasiatische Kunst, das Käthe-Kollwitz-Museum und das Museum für Angewandte Kunst.Gut zu Fuß sollte man sein, und wenn man ein wenig mit Ruhe und Muße schauen möchte, sollte man zwischen zwei und drei Stunden einkalkulieren. der Rundgang im Detail... 4. Vom Dom nach Süden: Auch der vierte Rundweg für Kunstliebhaber und Geschichtsfreaks führt ein bisschen quer durch die Jahrhunderte und Epochen. Vom Dom geht es nach Süden ins Severinsviertel, an einer Reihe mittelalterlicher Mauerreste und Tore vorbei, über das Rautenstrauch-Joest-Museum (Völkerkunde-Sammlungen) und die romanischen Kirchen St. Severin und St. Pantaleon bis zum Schwesterkirchenkomplex von St. Peter und St. Cäcilien (Museum Schnütgen) und schließlich zum Opern- und Schauspielhaus am Offenbachplatz. Hier führt die Besichtigung bis in das 4711-Haus mit seinem Kölnisch-Wasser-Brunnen eine willkommene Erfrischung am Ende des Weges.Gut zu Fuß sollte man sein, und wenn man ein wenig mit Ruhe und Muße schauen möchte, sollte man zwischen zwei und vier Stunden einkalkulieren. der Rundgang im Detail... |
Discover the City
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Detlev Arens, Marianne Bongartz und Stephanie Henseler haben mit ihrem handlichen Köln-Buch, das in der Reisetaschenbuch-Reihe des DuMont-Verlages erschienen ist, einen schönen Führer zusammengestellt, der vor allem Besuchern eine Hilfe ist, die Köln auf eigene Faust entdecken möchten. Neben einem kleinen Überblick über Geschichte , Kunst und Kultur werden 10 verschiedene Rundgänge ausführlich beschrieben, mit denen man sich die Stadt »erwandern« kann. Wir geben im Folgenden eine Zusammenfassung dieser Rundgänge wieder. Für ausführlichere Beschreibungen, Hintergründe und viele Zusatzinformationen, Adressen und Restaurant-Tipps sei der kleine Band nachdrücklich als sehr lesenswert empfohlen. Rund um den Dom: Der Rundweg führt durch das Herzstück der Stadt, einmal rund um den Dom. Dabei wird natürlich ausführlich der Dom beschrieben, aber auch das Diözesan-Museum (sakrale Kunst) und das Museum Ludwig (moderne Kunst) liegen auf dem Weg sowie eines der bekanntesten Kölner Brauhäuser: Früh am Dom. Der Weg ist nicht wirklich weit und wenn man vor allem den Dom mit ein wenig Ruhe und Muße anschauen möchte, sollte man (ohne Museums-Besuche) eine bis anderthalb Stunden einkalkulieren.der Rundgang im Detail... In der Altstadt: Der Rundweg kommt einer kleinen Zeitreise in Kölns Mittelalter gleich, denn die heutige Altstadt bezeichnet exakt den Kern der Stadt, in dem damals das wilde Leben tobte. Es geht aber auch zu einigen römischen Resten, natürlich zu Kirchen und eventuell ins Wallraf-Richartz-Museum mit seinen Sammlungen mittelalterlicher, barocker und Kunst des 19. Jahrhunderts. Der Weg ist nicht sehr weit, und insgesamt sollte man mit Besichtigungen der Innenräume (ohne Museumsbesuch) vielleicht anderthalb bis zwei Stunden einplanen.der Rundgang im Detail... Vom Heumarkt zum Rheinauhafen: Der Rundweg führt ein bisschen ins Mittelalter mit zwei romanischen Kirchen und Bürgerhäusern sowie ins 19. Jahrhundert mit der Trinitatiskirche und dem Malakoffturm. Danach gehts in reine Schokoladen-Vergnügen und vielleicht noch zum Sportmuseum. Der Weg selbst ist relativ schnell in einer halben bis einer Stunde zu bewältigen. Für die beiden Museum muß man natürlich mehr Zeit einplanen.der Rundgang im Detail... Die City Dieser Weg führt einmal rund um das Kölner Shopping-Zentrum. Vom Wallraf-Platz über Hohe Straße und Schildergasse zum Neumarkt über Mittel,- Benesis-, Ehren- und Breitestraße. Trotz einiger romanischer Kirchen um die kommt man in Köln kaum herum geht es hier insgesamt eher um neuere Geschichte. Diese Tour kann man (ohne Museumsbesuche) gut und gerne in zwei oder auch vier Stunden erledigen je nach dem wieviel Zeit man sich für die Schaufenster und das Shopping nimmt.der Rundgang im Detail... Entlang der nördlichen Römermauer Auf diesem Rundgang bewegt man sich zunächst eher in römischen und mittelalterlichen Überresten, dann schließlich in den Monumentalbauten vom Anfang des letzten Jahrhunderts und endet in einer grünen Oase, dem Stadtgarten. Der Weg ist etwas länger, obwohl man ihn (ohne Muesumsbesuch) locker in einer bis anderthalb Stunden bewältigen kann.der Rundgang im Detail... Im Kölner Norden Dieser Rundweg führt an ganz alter und ganz neuer Architketur vorbei, darunter natürlich einige Kirchen, aber auch so moderne Ensembles wie der Mediapark. Zum Einkaufen verführen Saturn im Hansahochhaus oder die kleinen Läden auf der Straße Eigelstein. Anderthalb bis zwei Stunden sollte man für den Weg rechnen.der Rundgang im Detail... Belgisches Viertel und Kwartier Latäng Der Weg führt mitten ins Kölner Studentenleben: aus dem Belgischen Viertel mit seinen kleinen Läden und Restaurants gehts ins Grüne zum Aachener Weiher und dem Museum für Ostasiatische Kunst. Einen ausgedehnten Spaziergang auf dem Melatenfiedhof sollte man sich bei schönem Wetter nicht entgehen lassen. Zum Abschluß gehts ins Kwartier Latäng, in dem die Studenten sich von Vorlesungen und Seminaren erholen. Der Weg ist, vor allem wenn man ihn über den Friedhof ausdehnt, zwar relativ lang, aber er lohnt sich. Ohne das Museum zu besichtigen sollte man durchaus mit zwei bis drei Stunden rechnen.der Rundgang im Detail... Vom Griechenmarkt zum Volksgarten Vom Wasserturm aus geht es auf diesem Weg durch einen Teil von Kölns mittelalterlicher Geschichte und einen weiteren schönen Stadtpark. den Volksgarten, bis zu einem der schönsten Gründerzeitgebäude und mitten hinein in die Kölner Südstadt mit ihren vielen Kneipen, Cafes, Restaurants und Discos Kölns Vergnügungsviertel Nummer Eins. Insgesamt sollte man etwas anderthalb Stunden rechnen.der Rundgang im Detail... In der Südstadt Die Kölner Südstadt ist als Vergnügungsviertel legendär. Der Rundweg endet direkt dort, führt jedoch vorher durch einen der lebendigsten und geschichtsträchtigsten Viertel Kölns, das Vringsveedel (Severinsviertel) mit der prominenten romanischen Kirche St. Severin, unter der auch eine Menge römischer Überreste zu besuchen sind. Zum Shopping kommt man auf der Severinstraße und erholen kann man sich im Römer- und Friedenspark. Ohne Museumsbesichtigung ist der Weg in gut anderthalb Stunden zu schaffen.der Rundgang im Detail... |