Jobs, Lehrstellen, Praktika |
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Praktikum / Volontariat in Kölner Medienverlag: Blick auf den KölnTurm im MediaPark und den Fernsehturm »Colonius«: Köln ist eine Medienmetropole geworden
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Das Rheinland ist die wirtschaftlich stärkste Region in Nordrhein-Westfalen. Allein 800.000 Arbeitsplätze weist der Kammerbezirk Köln auf, dem auch die Stadt Leverkusen und drei Landkreise zugerechnet werden. Besonders stark vertreten sind der Automobilbau, sowie die Chemie- und Pharmaindustrie. Auch in den Bereichen Elektrotechnik, dem Maschinenbau und der Nahrungsmittelproduktion sind eine größere Anzahl von Unternehmen tätig. Nach Erhebungen der Industrie- und Handelskammer Köln stellt das gesamte verarbeitende Gewerbe inzwischen weniger als ein Drittel aller Arbeitsplätze in der Region. Zwar hat in den letzten Jahren die Anzahl der Unternehmen eher zugenommen, sie beschäftigen aber immer weniger Mitarbeiter. Trotz Strukturwandels und Branchenmix weist Köln seit den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts eine überproportional hohe Arbeitslosigkeit auf, deren Sockel in jedem Konjunkturzyklus gestiegen ist, mittlerweile auf einen Wert von über 13%.
Von den fast 800.000 Arbeitsplätzen im Kammerbezirk der IHK Köln (Stadt Köln, Stadt Leverkusen, Rhein-Erft-Kreis, Rheinisch-Bergischer-Kreis, Oberbergischer Kreis) entfallen inzwischen weniger als ein Drittel auf das verarbeitende Gewerbe, fast 70% sind Dienstleistungs-Jobs. |
Wirtschafts- und Arbeitsmarktbericht Köln |
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![]() Der Stellenmarkt in der Tageszeitung hat an Bedeutung verloren Trotz einiger Großprojekte wie dem ICE-Terminal Deutz, dem Rheinauhafen und der Nord-Süd-U-Bahn werden auch in Köln weniger Jobs am Bau angeboten |
Vor ein paar Jahren war die Welt noch in Ordnung: Die Vorstandjobs besetzten die Personalberater, Führungskräfte orierentierten sich am Stellenmarkt der überregionalen Tages- und Wochenzeitungen wie FAZ, Süddeutsche, Handelsblatt oder Die Zeit, und die Sachbearbeiterpositionen füllten den Anzeigenraum der Lokalpresse.
Beim letzten Microzensus - also vor Wirtschaftskrise, Bundestagswahl und Irak-Krieg - beurteilten die Kölner ihre Arbeitsplätze überwiegend als sicher. |
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![]() Auszubildende in einem technischen Beruf werden mit hoher Wahrscheinlichkeit von ihrem Betrieb nach der Lehre übernommen. |
Was haben das Landesregierung Nordrhein-Westfalen, der Westdeutsche Rundfunk, die Industrie- und Handelskammer und die Handwerkskammer Köln gemein? Alle machen sich darüber Sorgen, ob am Ende der Sommerferien genug Ausbildungsplätze für die Kölner Schulabgänger bereit stehen. Schließlich soll der Start in den Beruf nicht zum Start in die Arbeitslosigkeit werden. In Zeiten großer wirtschaftlicher Schwierigkeiten sind auch Lehrstellen zu einem knappen und begehrten Gut geworden. So ging bereits Wolfgang Clement in seiner Zeit als NRW-Ministerpräsident regelmäßig in den Sommermonaten »auf Tour«, um im Land zusätzliche Ausbildungsangebote zu akquieren. Unterstützt wurde er dabei vom WDR in Köln, der in jedem Jahr eine Reihe von Prominente für Funkspots einspannt: Auf diese Weise sollen Betriebe entweder neue Ausbildungsplätze schaffen oder zumindest bestehende Ausbildungsplätze melden, die dem Arbeitsamt noch nicht bekannt sind. Die Handwerks- sowie die Industrie- und Handelskammer zu Köln bemühen sich ebenfalls darum, mit Informationsveranstaltungen, Hotlines und Lehrstellenbörsen im Internet Angebot und Nachfrage zusammen zu führen.
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![]() Teilnehmer der Drehbuch-Ausbildung bei der Recherche (Internationale FilmSchule Köln) |
»Das Praktikum ist eine vertraglich geregelte betriebliche Tätigkeit und Ausbildung einer Person ohne systematische Berufsausbildung mit dem Zweck, einen bestimmten Beruf oder eine Tätigkeit kennen zu lernen oder einen formalen Abschluss zu erwerben.« Für Schüler bestimmter Klassen aller allgemeinbildenden Schulen sind nach Landesrecht Schüler-Betriebspraktika in Unternehmen, Verwaltungen etc. vorgeschrieben. Darüber hinaus wird ein einjähriges Praktikum in der Klasse 11 der Fachoberschule am Berufskolleg vorausgesetzt. Unabhängig davon, ob die Schul- oder Studienordnung ein Praktikum vorschreibt oder nicht - den Berufseinstieg erleichtert es allemal. In ein paar Wochen oder Monaten Berufsalltag wird schnell deutlich, wo eigene Stärken und Schwächen liegen, und ob das theoretisch erworbene Wissen in die Praxis umgesetzt werden kann. Gleichzeitig werden die Chancen auf dem Arbeitsmarkt getestet. Viele Unternehmen bieten Praktikantenstellen an, manche allerdings nur »unter der Hand« für den Nachwuchs der eigenen Mitarbeiter oder der Geschäftsfreunde. Neben diversen Praktikumsbörsen im Internet helfen auch häufig Initiativbewerbungen - also Anrufe »auf gut Glück« bei Unternehmen, von denen nicht bekannt ist, ob sie entsprechende Stellen anbieten. |
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Egal ob per »Snailmail« oder online - eine Bewerbung sollte individuell aufgesetzt werden und auf die Anforderungen der ausgeschriebenen Position abgestimmt sein |
Eine Bewerbung muss überzeugen - das gilt für die klassische Bewerbungsmappe genauso wie für die Online-Bewerbung. Glücklicherweise gibt es Ratgeber für die optimale Bewerbungsstrategie nicht nur in Buchform, sondern auch im Netz. Die Tipps weichen im übrigen kaum von einander ab - auffallen ja, aber nicht um jeden Preis. |
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