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Web TV & Radio, Podcast

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Bauernfeind

Katrin Bauernfeind moderiert Ehrensenf.


Eins live

Per Webcam dem Moderator über die Schulter schauen - das ist bei Einslive, dem Jugendradio des WDR problemlos möglich. Die aktuelle Sendung wird als Live-Stream ins Internet gestellt.


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Ehrensenf ist ist ein Anagramm des Wortes "Fernsehen". Das in Köln produzierte Comedy-Format gilt als eine der ersten täglichen Internet-TV-Poduktionen Deutschlands und wurde bereits zweimal ausgezeichnet - mit dem Grimme-Online-Award und mit dem Intel-Publikums-Preis. Von Montag bis Freitag fischen die Produzenten und Autoren Carola Sayer und Rainer Bender Neuigkeiten, Kuriositäten und Absurdes aus dem Internet. In einem Ladenlokal im "Belgischen Viertel" werden die Beiträge zusammengestellt und moderiert.

Bild- und Tondokumente - live oder im Archiv auf Abruf - bieten praktisch alle öffentlich-rechtlichen und privaten Kölner Sender an. Neben den bekannten wie dem WDR und der RTL-Gruppe haben sich auch kleine Stationen im Netz etabliert, die sich wie das "Heimatfernsehen" center.tv ganz auf lokale oder regionale Berichterstattung konzentrieren.
Anhänger des 1. FC Köln oder der Haie kommen beim NetCologne FanTV auf ihre Kosten, interaktive Flirterfahrung bietet Traumpartner-TV.

Eine interessante Zusatzfunktion bieten beispielsweise n-tv oder der Deutschlandfunk mit "Audio / Video on Demand" bzw. "Podcast" an: Im Gegensatz zu "Live-Streaming" kann der Surfer auf archivierte Sendungen zurückgreifen, die bereits in der Vergangenheit ausgestrahlt worden sind, und sie auf den eigenen iPod übernehmen. Diese Angebote beziehen sich jedoch nur auf einige ausgewählte Beiträge. Vom Ideal - dem digitalen Zugriff auf das gesamte Funkarchiv - sind die Sender noch weit entfernt.

Viele der in Köln produzierten Shows, Soaps & Serien können nicht nur im Internet, sondern auch live im Studio mitverfolgt werden: Ob in Hürth, in Ossendorf, in Bocklemünd oder in Mülheim – jeden Tag stehen Stars vor der Kamera, schwitzen Kandidaten beim Quiz oder im Big Brother-Container. Besucher können bei einer Führung durch Studios und Regieräume einen Blick hinter die Kulissen der Fernsehwelt werfen, live an der Aufnahme einer Show teilnehmen oder sich zum Mitspieler casten lassen

IPTV nach oben

Eine echte Konkurrenz zu Kabel, Satellit und Antennen-TV wird das Internet erst durch IPTV, so die Abkürzung für den Fernsehempfang über superschnelle Internetleitungen nach den entsprechenden Übertragungs-Protokollen (IP). Die Deutsche Telekom bietet in Köln und anderen ausgewählten Großstädten seit Herbst 2006 rund 100 Programme an, darunter sowohl Free-TV, als auch Pay-TV-Kanäle. Zielgruppe ist hier weniger der PC-Nutzer, der die eine oder andere Sendung auf seinem Rechner verfolgen will, sondern der "ganz normale" Fernsehzuschauer. Ähnlich wie beim Satelliten- oder DVB-T-Empfang kommt eine eigene Settop-Box zum Einsatz, die zwischen Fernsehgerät und Internetleitung geschaltet wird.

Technische Voraussetzungen

Streaming – das bedeutet Video- und oder Audioaufnahmen, die komprimiert wurden, um in Echtzeit über das Internet gesendet werden zu können. Dadurch kann das Material sofort angesehen werden und muss nicht erst komplett heruntergeladen werden. In der Konsumentengunst stehen heute die drei Formate Real Networks, Microsoft Windows Media und Apple Quicktime ganz oben. So bieten manche Provider die Auswahl zwischen mehreren alternativen Multimedia-Formaten.

Die Bandbreiten des Internets setzen der Qualität der Bilder beim "Live-Streaming" gewisse Grenzen. Wer noch per Analog-Modem oder normalem ISDN ins Netz geht, wird mit ruckelnden Bildern in Streichholzschachtel-Größe (und bei Audioübertragungen mit Mittelwellen-Qualität ohne Rauschen) vorlieb nehmen müssen. Vergnügen kommt erst bei DSL-Anschlüssen oder Kabelmodems auf: Hier ist die Audio-Qualität exzellent, die Bilder haben aber noch nicht immer die beim TV-Gerät gewohnte Auflösung.
Ganz anders stellt sich die Lage mit dem neuen VDSL (Very High Speed-DSL) dar, mit dem Bandbreiten in der Größenordnung von 100 Mbit/s je Teilnehmer erreicht werden. Köln wird als eine der ersten deutschen Großstädte über entsprechend leistungsfähige Netze verfügen, da sowohl T-Online als auch der lokale Carrier NetCologne die notwendigen Glasfaseranschlüsse verlegen. An diesem Wettbewerb beteiligt sich auch der Kölner Breitband-Anbieter QSC, der in einer gemeinsamen Netzgesellschaft mit dem schwedischen Telekommunikationsunternehmen Tele2 eines der größten DSL-Netze in Deutschland errichtet.




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