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Die Kölner City zieht jährlich Millionen von Besuchern an. In über 6.000 größeren und unzähligen kleinen Einzelhandelsgeschäften werden pro Jahr mehr als 10 Milliarden Mark umgesetzt.
Gute Geschäfte werden in Köln schon lange gemacht: Wegen seiner verkehrsgünstigen Lage am Schnittpunkt der großen historischen Handelsstraßen machten die Römer Köln zu einem der wichtigsten Handelsstützpunkte ihrer nördlichen Provinzen. Im Mittelalter handelten Kölner Kaufleute in Sizilien, England, Skandinavien, Flandern und Böhmen. Waren, die in Köln angeboten wurden, galten weltweit als Qualitätserzeugnisse. Das kaiserlich verbriefte Stapelrecht garantierte den Kölnern ein Vorkaufsprivileg für alle auf dem Rhein verschifften Güter. Ein schon früh entwickeltes Messewesen und natürlich Kölns Rolle als führende Hansestadt brachten Reichtum und Handelsvielfalt in die Stadt. Heute ist das Markenzeichen der klassischen Handelsfunktionen in Köln die Koelnmesse - für 25 Branchen unbestritten weltweit die Nummer Eins.
Aber nicht nur der Handel, der mit zwei der größten deutschen Konzerne (Rewe, Kaufhof) und über 40 Fachverbänden in Köln vertreten ist, prägt das Bild der Stadt: In den letzten Jahren haben sich viele moderne Dienstleister angesiedelt. So ist Köln beispielsweise Sitz führender Unternehmen der Abfall-Entsorgungswirtschaft.
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